Balaststoffe

Definition
Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile die in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie heißen so, weil sie den Körper „belasten“ und unser Körper diese nicht verwerten kann.

Ballaststoffe spielen jedoch eine ungemein wichtige Rolle! Dabei wird zwischen zwei Ballaststoffarten unterschieden: Lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Zu finden sind diese in:

Lösliche Ballaststoffe:
Vor allem in Obst und Gemüse

Unlösliche Ballaststoffe:
Überwiegend in Getreide und Hülsenfrüchten

Wirkung
Ballaststoffreiche Ernährung führt zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl. Dadurch entsteht nicht so schnell wieder ein Hunger Gefühl, da der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt und somit auch langsamer wieder fällt. Deshalb wird Diabetikern empfohlen sich ballaststoffreich zu ernähren. Auch innerhalb einer Diät kann eine ballaststoffreiche Ernährung hilfreich sein, jedoch muss hier natürlich auf das Kaloriendefizit geachtet werden.

Eine weite positive Wirkung von Ballaststoffen ist die Bindung von Gallensäure. Dadurch wird mehr Gallensäure ausgeschieden, dies kurbelt die Produktion von neuer Gallensäure an und dadurch sinkt der Cholesterin-Spiegel.

Ballaststoffreiche Ernährung hilft dabei chronische Darmerkrankungen vorzubeugen. Beispiele: Verstopfung,  Darmkrebs, Hämorrhoiden, Stoffwechselerkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Empfohlene Ballaststoffmenge
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) empfiehlt eine Aufnahme von mindestens 30 Gramm pro Tag. Hört sich nach wenig an, jedoch sollte jeder Mal die Verpackung der Lebensmittel umdrehen und einmal nachsehen, wie viel Ballaststoffe eigentlich in dem Produkt enthalten sind. Die Werte die über den Tag hinweg verzehrt werden sollten zusammen addiert werden und man wird bestimmt überrascht sein wie wenig Ballaststoffe am Tag verzehrt worden sind.