Vitamin E
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autoren (Andreas Arnold, www.herkules-online.de)
Chemische Kurzbezeichnung: Tocopherol
Gängigste Handelsformen: d- und dl-Alpha-Tocopherol, -acetat
Hauptfunktion: antioxidative Eigenschaften (Schutz der Zellmembrane vor aggressiven freien Radikalen), Stärkung des Immunsystems, Senkung des Blutcholesterin, Zellatmung, Förderung der Durchblutung, Kapillarisierung
Beeinflussende Stoffe: Paraffin (z. B. in Abführmitteln) bindet fettlösliche Vitamine und verhindert so ihre Verwertung. Blutfettsenkende Mittel, orale Kontrazeptiva ("Pille") und das Antibiotikum Neomycin verschlechtern die Aufnahme des Vitamins im Körper.
Vorkommen:
| Lebensmittel | Vitamin E | Lebensmittel | Vitamin E | |
| 15 g Weizenkeimöl | 22 mg | 200 g Schwarzwurzeln | 10 mg | |
| 250 g Grünkohl | 9 mg | 300 g Avocado | 9 mg | |
| 150 g Fenchel | 9 mg | 200 g Paprikaschoten | 6,2 mg | |
| 10 g Mandeln | 3,8 mg | 10 g Sonnenblumenkerne | 2,2 mg | |
| 1 Vollei | 0,8 mg | 1 EL Butter | 0,3 mg |
Haltbarkeit in Lebensmitteln: Sauerstoff, Hitze und Licht mindern die Menge enthaltenen Vitamin E`s, dies allerdings in vergleichsweise geringen Mengen.
Mangelerscheinungen: Verkürzte Lebensdauer der roten Blutkörperchen, bei extremen Mangel Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Überdosierungserscheinungen: Sehstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschwäche, Übelkeit und Darmstörungen
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 12 mg / Frauen 12 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 400 - 600 mg
Bemerkenswertes:
- Am besten mit etwas Fett einnehmen - verbessert die Resorption!
- Nicht in Verbindung mit blutgerinnungshemmenden Präperaten einnehmem. Synergie!
- Ein Schluck Weizenkeimöl vor dem Training bringt deutlich mehr Pump in der Muskulatur


