Zink

Was macht Zink eigentlich – und wieso ist Zink so besonders?

  • verbessert die Produktion des muskelaufbauenden Hormons Testosteron
  • beschleunigt das Muskelwachstum
  • steuert sie die Zellteilung und das Wachstum der Zellen
  • verbessert Protein- Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel
  • verbessert das Immunsystem
  • stärkt die Nerven
  • verbessert die Blutbildung
  • schützt die Zellen vor zerstörenden Radikalen
  • stärkt die Sexual-Funktion bei Mann und Frau
  • kräftigt die Knochen
  • verbessert die Wundheilung
  • verschönert die Haut


Ein Mangel kann folgendes bewirken

  • Haarausfall, dünnem, brüchigem Haar, vorzeitigem Ergrauen - trockener, schuppender Haut, Rötungen, Rissen, verminderter Wundheilung, Entzündungen der Mundschleimhaut und der Zunge
  • brüchigen Nägeln, weißen Flecken
  • Veränderungen beim Riechen, Sehen, Schmecken, Hören
  • Augentrockenheit
  • Unterentwicklung der Geschlechtsorgane, verminderter Fruchtbarkeit, Potenzstörungen
  • mangeldem sexuellen Interesse
  • Zyklusstörungen
  • Empfängisproblemen, frühzeitigen Wehen
  • Depressionen, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit
  • Blutarmut
  • Appetitlosigkeit
  • erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten


Ein Mangel kann entstehen durch

  • unzureichende Zufuhr von Zink durch die Nahrung
  • radikale Diäten
  • erhöhten Bedarf (z.B. Schwangerschaft, Infektionen, intensive sportliche Betätigung)
  • Gewebe“reparatur“
  • gestörte Verwertung der Zufuhr (Darmerkrankungen, vegetarische Kost, Alkohol, wobei schon geringe Mengen Alkohol die Ausscheidung von Zink erhöhen und die Fähigkeit behindern, auf Zink basierende Enzyme zu bilden)
  • Diabetis mellitus
  • erhöhten Verluste (Schwitzen, Hautkrankheiten, Zuckerkrankheit, bestimmte Medikamente wie Abführ- und Entwässerungsmittel)
  • die Pille
  • Rauchen (das im Rauch enthaltene Kadmium verhindert die Aufnahme von Zink durch die Leber)


Mögliche Nebenwirkungen
Zink ist bedenkenlos konsumierbar, wenn man sich an die empfohlene Dosierung hält. Bei mehr als 50 mg pro Tag über einen längeren Zeitraum kann es zu einer Verschlechterung der Blutfettwerte und erhöhte Infektionsanfälligkeit kommen; bei extremem Überdosen (150 mg p/T): Durchfall, Erbrechen, Koliken. Außerdem wirkt Zink bei der Zellteilung mit und könnte möglicherweise bei Überdosierung auch eine Rolle beim Tumorwachstum spielen.

Ein Hinweis für Frauen: Durch den leichten Eingriff in den Hormonhaushalt kann sich die Zufuhr von Zink auf den Monatszyklus auswirken. In der ersten Phase des Zyklus kann dadurch der Östrogenspiegel leicht absinken, und es kommt etwas eher zum Eisprung. Auch das zweite Östrogen“hoch“ des Zyklus (8 Tage nach dem Eisprung) fällt geringer aus. Dadurch kommt es zu einer entsprechend stärkeren Progesteronwirkung (das ist die Schlüsselsubstanz der Biosynthese von Steroidhormonen) und letztendlich eventuell zu einer etwas früheren Blutung.